Wie stehen die Wittenbacherinnen und Wittenbacher zu unserer Gemeinde?

Wie stehen die Wittenbacherinnen und Wittenbacher zu unserer Gemeinde?

Der Startschuss des Projekts „Zukunft Wittenbach“ fällt mit der Einwohnerbefragung. Dabei erhalten 960 Wittenbacherinnen und Wittenbacher Mitte Oktober 2017 per Post einen Fragebogen zugestellt. In rund 60 Fragen können sie verschiedene Aspekte des Gemeindewesens bewerten, wie beispielsweise der Gemeindeverwaltung, der Schulen, der Steuerbelastung, des Verkehrs, der Sicherheit etc.

Die Umfrage ist wissenschaftlich basiert und wird mittels einer Stichprobenerhebung durchgeführt. Die Auswahl der 960 befragten Personen erfolgt dabei nach dem Zufallsprinzip, wobei eine gleichmässige Verteilung der Geschlechter und der Altersgruppen (ab 16 Jahren) berücksichtigt wird. Die Befragung ist anonym und wird in Zusammenarbeit mit der FHS St. Gallen durchgeführt. „Als unabhängiger Partner erfassen und werten wir die Fragebogen aus. Wir liefern die Ergebnisse dabei in anonymisierter Form, das heisst die Gemeindeverwaltung erfährt die Absender der Fragebogen nicht.“ erklärt Philip Meschenmoser, Verantwortlicher Einwohnerbefragung.

Wer einen Fragebogen im Briefkasten vorfindet, hat Zeit diesen bis zum 16. November 2017 auszufüllen und leistet damit einen wertvollen Beitrag zum Projekt „Zukunft Wittenbach“. Denn die Ergebnisse aus der Befragung sollen ein Stimmungsbild über die aktuelle Situation von Wittenbach aufzeigen. „Wir hoffen auf eine möglichst hohe Beteiligung, damit diese Befragung auch den erwarteten Nutzen bringt.“ sagt Fredi Widmer, Gemeindepräsident von Wittenbach.

Kommentare (6)

  1. Wittenbach ist sehr ruhig und gemütlich! Es gefällt uns sehr!
    Grosser Mangel jedoch sind bei verschiedenen Hauptstrassen in der nähe von Schulen, die nicht genügende Lichtsignale – Ampeln haben (betreff. Sicherheit). Die zum Teil sehr gefährlichen, vielbefahrenen Strassen ist für Kleinkinder eine ZUMUTUNG.
    Schulstrasse – Kronbühl macht es hingegen richtig.

  2. Aus der Bevölkerungsstatistik von Wittenbach schätze ich, dass die Anzahl Kindern unter 16 Jahre an etwas 15% der Bevölkerung. Das heisst die Befragung, wie sie konzipiert ist, ignoriert die 15% der Bevölkerung, die enorm von den Ergebnissen der Befragung betroffen werden. In 2030 wird ca. die Hälfte dieser 15% bereits in einem Alter sein wo sie einen Beruf üben kann und vielleicht seit kurzem auch eine Familie gegründet haben. Die andere Hälfte wird mit der Frage konfrontiert „Was will ich für einen Beruf später üben?“

    Muss es so sein? Hätte es wirklich nicht eine Möglichkeit auch diese Bevölkerungsgruppe zu befragen?
    Kinder und Jugendlicher werden leider immer noch als inkompetent betrachtet wenn es darum geht unserer Gesellschaft zu organisieren. Das ist weil wir uns dabei mit hoch komplexen Detailfragen beschäftigen.
    Da wo Kinder und Jugendlicher kompetenter als Erwachsene sind, ist bei Fragen die mit übergeordneten Orientierungen zu tun haben, weil ihr Inneres Selbst noch nicht so sehr durch Er-Ziehungen verzerrt worden ist, weil ihr Denkstrategien von Unter-Richten noch nicht so sehr in Schubladen gepresst worden sind. Für dies plädiert zum Beispiel die Arbeite von Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer Hirnforscher, Prof. Dr. Dr. Gerald Hüther und Jesper Juul, Familientherapeut. Alle drei kommen zum Wort im Film „Schools of trust“ (https://www.youtube.com/watch?v=4Ud7SX7ZHdc)

    Die Folge von Erziehung und Unterrichten, sind angepasste Spezialisten die sehr schwer haben sich übergeordnete neue Lösungsansätze zu vorstellen und gegen die Mainstrom zu denken. Kinder und Jugendlicher, die in einer Umgebung aufwachsen wo sie immer und wieder Geborgenheit erfahren können und die Möglichkeit haben ihre natürliche und spontane Neugierde zu stillen, haben diese Fähigkeit intuitiv zu erkennen was einem gut tut und zwar nicht im egoistischer Sicht, sondern eben im Sinn zum Wohl Aller.

    Wäre es nicht spannend eine Zufriedenheitsanalyse mit den Kindern und Jugendlicher zwischen 4 und 16 Jahre in Wittenbach durchzuführen mit Fragen wie:
    1) Wann, wo und wie oft erfährst du Geborgenheit, das heisst dieses Gefühl du bist in Sicherheit, es kann dir nichts passieren, du bist geliebt und erfährst Anerkennung für wer du bist, bedingungslos. Geniesst du in deinem Alltag in Wittenbach genug, zu wenig oder zu viel solche Momente?
    2) Wann, wo und wie oft hast du die Möglichkeit dich mit deinen eigenen Interessen zu befassen, das heisst mit Themen die du selber gewählt hast und für welche du motiviert bist neue Wissen zu akquirieren? Geniesst du in deinem Alltag in Wittenbach genug, zu wenig oder zu viel solche Momente?
    3) Weiss du welcher Mensch du sein willst und wozu? Was hilft, bzw. hindert dich dies bezüglich besonders in Wittenbach?
    4) …
    Vielleicht könnte eine Arbeitsgruppe solche eine Zufriedenheitsanalyse für unsere Kinder und Jugendlicher entworfen?

  3. Wohnen in Wittenbach ist sehr schön. Ich bin Mieterin an der Adlerstrasse und liege somit sehr zentral für sämtliche Einkaufsmöglichkeiten, sowie Post und Bank. Leider ist der Steuerfuss sehr hoch und ich bezahle als allein stehende Witwe meiner Ansicht nach recht viel Steuern. Über die neue Wohnüberbauung freue ich mich schon lange und verfolge mit Interesse die Entwicklung.
    Frage: Wenn ich den angebotenen Blog abonniere, ist das kostenlos?? Besten Dank für ihre Antwort.

    1. Schön, dass Sie sich für das Projekt „Zukunft Wittenbach“ interessieren. Selbstverständlich ist das Abonnieren des Blogs gratis. Sie erhalten dann jeweils ein Mail, mit dem Hinweis, dass ein neuer Beitrag auf dem Blog zu lesen ist.

    2. Grüezi Frau Friedli-Huber. Sie sind nicht allein mit der Meinung „Leider ist der Steuerfuss sehr hoch“ in Wittenbach. Ich ermutige Sie unserer Behörde zu fragen wie ist es so gekommen, dass die Steuerfuss in Wittenbach so hoch im Vergleich mit den anderen Gemeinden um St. Gallen herum ist. Die IG DENK.MAL WITTENBACH hat den Gemeindepräsidenten diesbezüglich einen Antrag geschickt, im Rahmen der kommenden Bürgerversammlung vom 27. November. Kommen Sie an der Bürgerversammlung. Mit Ihrer Stimme werden Sie mitbestimmen können ob die Behörde solch einen Vergleich für den Bürger erarbeiten werden sollten oder nicht.

    3. Ich bin es nochmal Frau Friedli-Huber.
      Heute im St. Galler Nachrichten zu lesen: „…/… Unter den sanktgallischen Gemeinden zeigt sich gemäss der neuesten Gemeindefinanzstatistik eine Zunahme der Steuerkraft bei gleichzeitigem Rückgang der Steuerfüsse …/… Die tiefste Finanzkraft weist Wittenbach mit 1798 Franken aus und ist damit zum Armenhaus der Region St. Galler geworden …/…“
      Wie ist es so weit gekommen? Was sind die Gründe dafür? Wären diese nicht wichtigen Informationen die vor der Zufriedenheitsanalyse durch die Behörde hätten geliefert werden müssen damit die Bürger ihre Antworte auf fundierten Fakten und nicht nur subjektiven Eindrücken basieren?
      Dass Sie schaden finden, dass den Steuerfuss in Wittenbach so hoch ist, ist verständlich. Ich ermutige Sie unserer Behörde nach Erklärungen zu fragen damit Sie während des Projekts Zukunft Wittenbach auf der Basis von Fakten in der Lage sein werden mitreden und mitdenken zu können.

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